Bachelor Thesis bei RECARO Automotive Seating

Niklas Schwarz

Niklas Schwarz

Im Endspurt des Bachelor Studienganges International Logistics Management befindet sich Niklas Schwarz. Als unterstützendes Unternehmen für seine Bachelor Thesis entschied er sich für RECARO Automotive Seating. Wie es ihm beim Schreiben seiner Thesis ergangen ist, erzählt uns Niklas Schwarz in einem Interview.

Wie heißt Dein Studiengang und an welcher Universität bzw. Hochschule hast du Dein Studium absolviert?
Mein Studiengang heißt International Logistics Management auch Wirtschaftsingenieurwesen, welchen ich an der Hochschule Reutlingen absolviert habe.

Wie bist Du auf die Idee gekommen, Deine Bachelor Thesis bei RECARO Automotive Seating zu schreiben?
Durch mein Praktikum im Program Management bei RECARO Automotive Seating kam ich in Verbindung mit der Abteilung Einkauf. Ich fragte in der Abteilung nach, ob die Möglichkeit bestünde meine Bachelor Thesis dort zu schreiben. Nach der Zusage, bekam ich auch schon Vorschläge für mögliche Themen.

Kannst Du uns sagen, um was es in deiner Bachelor Thesis geht?
In meiner Bachelor Thesis geht es um die Professionalisierung eines noch nicht vorhandenen Prozesses. Dieser Prozess sollte die Sourcing Decision bei globalen Projekten unterstützen. Zur Unterstützung des Prozesses, habe ich eine Entscheidungsmatrix entwickelt, die dem Projekteinkauf als Entscheidungshilfe bei der Sourcing Decision dient.

Wie hast Du die Zeit bei RECARO Automotive Seating erlebt?
Meine Zeit bei RECARO Automotive Seating war durchweg positiv. Mein Vorgesetzter schaffte mir die nötigen Rahmenbedingungen, um eine erfolgreiche Bachelor Thesis schreiben zu können. Auch meine Kollegen unterstützten mich bei meinen Fragen. Durch die gute Zusammenarbeit konnte ich eine Entscheidungsmatrix entwickeln, die jetzt in der Abteilung Einkauf angewendet wird und den Mitarbeitern eine erleichternde Entscheidungshilfe ist.

TOKYO AUTO SALON 2016: EIN MINI, „BIG IN JAPAN“

Wer findet den Mini? Der RECARO Stand war in Japan mal wieder Besuchermagnet. (Bilder © RECARO Automotive Seating)

Wer findet den Mini? Der RECARO Stand war in Japan mal wieder Besuchermagnet. (Bilder © RECARO Automotive Seating)

Am vergangenen Wochenende, 15. bis 17. Januar 2016, gab es auf dem Gelände der „Makuhari Messe“ in Tokios Chiba City nur ein Thema: aufsehenerregende Autos und Tuning-Zubehör in allen Formen und Farben. Wie immer pünktlich zu Beginn eines neuen Jahres hatte der Tokyo Auto Salon in Japans Millionenmetropole geladen, und mehr als 300.000 Tuning-Fans aus Asien, Nordamerika und sogar Europa sind der Einladung gefolgt – eine erneute Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr. So bunt und ausgelassen geht es auf den übrigen Automessen der Welt nur selten zu. Der Salon ist jedes Jahr Schaubühne für internationale Aussteller, über 400 waren dieses Jahr gekommen: Hier gibt es vom pinken Geländewagen mit Stoff-Pink-Panther auf dem Dach bis zum mit Swarovski-Steinen besetzten High-Performance-Racer alles zu sehen, was der Car-Nerd begehrt (oder auch nicht). Doch neben der großen Show für das Publikum ist der Tokyo Auto Salon eine der wichtigsten Automessen in Asien, auf der sich mittlerweile nahezu alle großen Hersteller und Zulieferer (auch aus Deutschland) präsentieren.

Der 270 Quadratmeter große Stand von RECARO Automotive Seating war 2016 wieder ein Besuchermagnet – ein Zeichen der sehr hohen Wertschätzung der Marke im asiatischen Markt. Die Fläche wurde vom Team in Japan gut genutzt: Insgesamt konnte das Publikum 36 Sitze aus den Kategorien „Motorsport- und Sportsitze“, „Premium-Sportsitze und Komfortsitze“ und „Erstausstattungssitze in Japan und Europa“ bestaunen. Im Fokus des Auftritts stand die Frage, was RECARO Sitze so besonders macht und von anderen Herstellern abhebt. Um dies zu illustrieren, wurden Video-Interviews mit bekannten Fans und Kunden geführt, und die Clips auf eine Videowand und die Frontscheibe eines silber-rot-lackierten Mini John Cooper Works projiziert, der mit seiner RECARO Ausstattung eines der optischen Highlights des Standes war. „Die Verbindung von supersportlichem Design, wegweisenden Materialen und deutschem Handwerk kommt bei japanischen Autofans extrem gut an“, freut sich Mitsuhiro Maeguchi, Marketing Manager bei RECARO Japan. „Das wissen auch die japanischen Autohersteller, mit denen wir sehr gut zusammenarbeiten. Wichtig war hier auch der Besuch unseres General Managers Elmar Deegener, der zusammen mit dem Sales and Marketing Director Baki Pala am Stand war und damit ein klares Zeichen gesetzt hat, welchen Stellenwert der asiatische Markt für uns hat.“

Japan ist immer eine Reise wert: Elmar Deegener und Baki Pala (Zweiter und Dritter von links) sprechen vor einem japanischen TV-Team mit Nobuhiro Yamamoto, Chefingenieur des neuen Maxda MX-5.

Japan ist immer eine Reise wert: Elmar Deegener und Baki Pala (Zweiter und Dritter von links) sprechen vor einem japanischen TV-Team mit Nobuhiro Yamamoto, Chefingenieur des neuen Maxda MX-5.

Einer nach dem anderen: Das Standdesign kam bei Fans und Kunden sehr gut an. (Bilder © RECARO Automotive Seating)

Einer nach dem anderen: Das Standdesign kam bei Fans und Kunden sehr gut an. (Bilder © RECARO Automotive Seating)

Frischgebackener Langstreckenweltmeister Tim Bernhard zu Besuch bei RECARO

Timo Bernhard (links) spricht im Podiumsinterview mit RECARO Pressesprecher Tilman Schäfer über den Gewinn der Weltmeisterschaft, seine Rolle im Porsche-Team und die ganz speziellen Anforderungen des Porsche Hybrid-Renners. (Bild © RECARO Automotive Seating)

Timo Bernhard (links) spricht im Podiumsinterview mit RECARO Pressesprecher Tilman Schäfer über den Gewinn der Weltmeisterschaft, seine Rolle im Porsche-Team und die ganz speziellen Anforderungen des Porsche Hybrid-Renners. (Bild © RECARO Automotive Seating)

Nach früheren Siegen bei den 24-Stunden von Le Mans und dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist es die Krönung seiner 25-jährigen Rennsport-Karriere: Am 21. November 2015 reichte Timo Bernhard und seinen Teamkollegen ein fünfter Platz im Sechs-Stunden-Rennen von Bahrain, um für Porsche auch den Fahrertitel in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) einzufahren. Die Konstrukteurs- und Teammeisterschaft (Manthey) gehen ebenfalls nach Zuffenhausen. Klar, dass dieser Erfolg auch bei RECARO Automotive Seating für Jubel sorgt – immerhin ist RECARO Fan Bernhard nicht nur seit vielen Jahren Markenbotschafter für das Unternehmen, sondern unterstützt auch die RECARO Ingenieure mit seinem Rennsport Know-how bei der Weiterentwicklung der Sitze. „Ich freue mich sehr für Timo, dass das mit dem Titel geklappt hat“, betont Elmar Deegener, Vice President bei Johnson Controls und General Manager von RECARO Automotive Seating. „Er ist ja schon lange Teil unserer RECARO Familie, und wir alle haben ihm natürlich die Daumen gedrückt. Eine wirklich herausragende Leistung, mit der er sich die Mitgliedschaft im ausgesuchten Kreis deutscher Motorsport-Weltmeister verdient hat.“

Natürlich ließ es sich RECARO nicht nehmen, dem frischgebackenen Weltmeister im Technischen Zentrum in Kaiserslautern einen entsprechenden Empfang auszurichten und zum Titel zu gratulieren. Für Timo Bernhard war die Anreise kurz: Er lebt nur rund 20 Minuten von Kaiserslautern entfernt in Bruchmühlbach. Dort ist auch das Rennteam seines Vaters beheimatet, für das er als Berater tätig ist. Begleitet wurde der Familienmensch von seinen Eltern, die die Motorsport-Karriere ihres Sohnes von Anfang an tatkräftig unterstützt haben. „Ich freue mich sehr über die Einladung von RECARO Automotive Seating, deren Sitze mich im Laufe meiner Jahre im Motorsport immer begleitet haben“, erklärte Timo Bernhard. „Für einen Rennfahrer ist der Sitz quasi der Schlüssel zum richtigen Gefühl für das Auto. Da passt es für mich perfekt, schon früh Einblicke in die Entwicklung zu bekommen.“ So war Bernhard gleich nach dem offiziellen Teil wieder in Gesprächen mit RECARO Ingenieuren vertieft – er ruht sich nicht lange auf den Lorbeeren aus und ist schon auf dem Weg zum nächsten Erfolg. Wir drücken die Daumen!

Eine große Familie: RECARO Chef Elmar Deegener (links) begrüßt Timo Bernhard und seine Eltern im Technischen Zentrum in Kaiserslautern. (Bild © RECARO Automotive Seating)

Eine große Familie: RECARO Chef Elmar Deegener (links) begrüßt Timo Bernhard und seine Eltern im Technischen Zentrum in Kaiserslautern. (Bild © RECARO Automotive Seating)

Was uns 2016 erwartet: Neue Limited Edition: Mazda MX-5 Sport RECARO

Der Mazda MX-5 ist schon ein voller Erfolg, Mazda UK legt aber noch einen drauf: Anfang des kommenden Jahres wird eine Limited Edition des uns bekannten Roadsters die Straßen unsicher machen. Das noch sportlichere Fahrzeug erhält den Namen „Mazda MX-5 Sport RECARO“, der schon ahnen lässt, was uns erwartet: RECARO ist wieder vorne mit dabei und schafft es durch Komfort, Sportlichkeit und Ergonomie, vom Upgrade in der „High Grade“ Ausstattungslinie beim Mazda MX-5, zur Serienausstattung bei der Limited Edition „Mazda MX-5 Sport RECARO“. Als Topping steckt sogar der Name RECARO in der Bezeichnung der neuen Variation.

Passend zu dem 160 PS starken Wagen sind die RECAROs in einem gewohnt sportlichen Design gehalten und  bieten sicheren Halt, als auch ein angenehmes Fahrfeeling dank der ergonomisch geformten Lehne, die den Körper ideal stützt. Der erstklassige Look der Sitze ist perfekt auf das Interieur des Sportwagens abgestimmt: Verarbeitet wurde hochwertiges Nappaleder und Alcantara, ein rotes Band sorgt für einen Farbakzent. Das Design des Sportsitzes spiegelt sich auch im Inneren des Wagens wieder: Armaturenbrett, Handbremse und Schalthebel sind ebenfalls im gleichen sportlichen Style gehalten. Ein weiteres Highlight sind die integrierten Lautsprecher von Bose in der Kopfstütze, die für tolle Sounderlebnisse während der Fahrt sorgen. Sitzheizung und Seitenairbag runden das Sitzpaket ab. Der „Mazda MX-5 Sport RECARO“ ist die erste Limited Edition der vierten Generation des MX-5 und wird in den Farben „Soul Red Metallic“ und „Ceramic Metallic“ angeboten und ab 24.295 Pfund in England erhältlich sein.

Die erste Limited Edition des  „Mazda MX-5 Sport RECARO“ umfasst  600 Fahrzeuge.

Limited Edition: Mazda MX-5 Sport RECARO (Bild © Mazda)

Limited Edition: Mazda MX-5 Sport RECARO (Bild © Mazda)

Limited Edition: Mazda MX-5 Sport RECARO (Bild © Mazda)

Limited Edition: Mazda MX-5 Sport RECARO (Bild © Mazda)

Lehrjahr 3: Technischer Produktdesigner bei RECARO Automotive Seating

Lehrjahr 3: Technischer Produktdesigner

Lehrjahr 3: Technischer Produktdesigner

Last but not least, wir stellen das dritte und letzte Lehrjahr des Technischen Produktdesigners vor. Für Johannes Rothenburg und Daniel Hübert geht es jetzt mit großen Schritten auf die Prüfungen zu. Die beiden erzählen Dir alle spannenden Fakten über den Beruf, ihre Lehrzeit und die Prüfung.

Wie sieht Deine Zukunft bei RECARO Automotive Seating aus?
Daniel: Meine Übernahme bei RECARO Automotive Seating ist tariflich geregelt. Nach meiner Abschlussprüfung werde ich für ein Jahr übernommen. Als Übernahmeabteilungen bieten sich die Abteilungen an, in denen wir auch während des Abteilungsdurchlaufs schon waren. Dazu gehören die Entwicklung, die Werkzeugkonstruktion, der Musterbau und der Versuch. Es ist oft die Abteilung, in welcher man den Betrieblichen Auftrag für die Abschlussprüfung ausarbeitet.

Welche Abteilung hat Dir am besten gefallen?
Johannes: Am besten hat mir die Werkzeugkonstruktion in Rockenhausen gefallen. Dort wurde ich sehr gut in die Arbeit eingeführt und eingebunden und habe dort sehr viel gelernt. Unter anderem das Konstruieren von Werkzeugen, Aufnehmen von Fehlern und diese auch zu verbessern. Ich hatte auch die Möglichkeit, viel mit Kollegen zusammen zu arbeiten. Zudem war das Arbeitsklima sehr angenehm. Was sich auch im Umgang mit den Kollegen im Büro widerspiegelte. Diese waren immer sehr freundlich und hilfsbereit.

Daniel: Mir hat es im Versuch sehr gut gefallen und dort werde ich auch übernommen. Hier werde ich in die Entwicklung von Prüfständen, meist Prototypen, involviert. Meine Aufgabe ist es die Prüfstände im CAD (Computer Aided Design) zu konstruieren und diese Daten in der Datenbank zu speichern. Anschließend fertige ich von jedem Bauteil normgerechte Zeichnungen an, mit denen ich Angebote für die Herstellung dieser Teile anfrage. Somit stehe ich nicht nur im Kontakt mit den zuständigen Ingenieuren, sondern auch mit Lieferanten im In- und Ausland.

Wie läuft Dein letztes Lehrjahr ab?
Daniel: Einige Monate vor der Abschlussprüfung beginnt die Prüfungsvorbereitung. In dieser Zeit werden wir auf den schriftlichen Teil der Abschlussprüfung vorbereitet. Außerdem wird in dieser Zeit der betriebliche Auftrag durchgeführt. Der betriebliche Auftrag ist ein Projekt, das in 70 Stunden ausgearbeitet wird. In dieser Zeit muss das Projekt geplant, konstruktiv umgesetzt und anschließend eine Dokumentation darüber verfasst werden. Neben der Dokumentation werden eine Präsentation und ein Fachgespräch zum betrieblichen Auftrag von einem Prüfergremium bewertet.

Johannes: Im letzten Lehrjahr geht der Abteilungsdurchlauf weiter. In dieser Zeit wird entschieden in welcher Abteilung ich meinen betrieblichen Auftrag mache und was dieser beinhaltet. Ein paar Monate vor der schriftl. Abschlussprüfung beginnen die Prüfungsvorbereitungen. In dieser Zeit wird auch der betriebliche Auftrag erstellt.

Lehrjahr 2: Technischer Produktdesigner bei RECARO Automotive Seating

Lehrjahr 2: Technischer Produktdesigner

Lehrjahr 2: Technischer Produktdesigner

Kreativ geht es weiter mit dem zweiten Lehrjahr der Technischen Produktdesigner. Es stellen sich Sabrina Schiederer und Artur Frichert vor und erzählen Dir was sie bis jetzt bei RECARO Automotive Seating erlebt haben und was ihnen gut gefallen hat.

Was hast Du in einem Jahr bei RECARO Automotive Seating erlebt?
Artur: Das erste Ausbildungsjahr war sehr spannend und abwechslungsreich. Ich habe bereits viele Dinge gelernt und erlebt. Ausflüge wie letztes Jahr zum Flughafen in Frankfurt am Main oder dieses Jahr zur IAA sind immer wieder eine tolle Abwechslung zur eigentlichen Ausbildung und nicht selbstverständlich. Bei solchen Ausflügen wird das Teamgefühl gestärkt und man lernt seine Azubi-Kollegen noch besser kennen.

Sabrina: In einem Jahr bei RECARO Automotive Seating habe ich viel Neues in verschiedenen Bereichen erlebt. Ich durfte die ersten Arbeiten am Zeichenbrett machen, habe Grundlagen des technischen Zeichnens erlernt und mit dem CAD-Programm gearbeitet. Außerdem durfte ich auch bei der Erstellung von Projekten mithelfen, die Lehrwerkstatt in Rockenhausen besuchen und auch mitarbeiten.

Welche Abteilung hat Dir gut gefallen?
Artur: Die Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Dort werden, wie der Name schon sagt, neue Produkte nach Vorgaben und Wünschen des Kunden entwickelt und ausgearbeitet. Mit dabei zu sein, wenn ein neues Produkt entsteht und aktiv daran mitzuarbeiten war sehr interessant und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Danach merkt man erst, wie viel Arbeit und Planung hinter einer Neuentwicklung steckt, denn als normaler Konsument macht man sich über so etwas ja normalerweise keine Gedanken.

Lehrjahr 2: Technischer Produktdesigner

Lehrjahr 2: Technischer Produktdesigner

Sabrina: Neben der Grundausbildung im Azubibüro, war der Aufenthalt in der Lehrwerkstatt eine gute Abwechslung, um auch mal die handwerklichen Seiten des Betriebes kennenzulernen. Neben dem einfachen Feilen zum Bearbeiten von Metall, lernten wir auch das Drehen und Fräsen an der Maschine. Schweißen und Schmieden stand auch auf dem Plan.

Wo ist Deine Berufsschule und wie läuft der Unterricht ab?
Sabrina: Ich besuche die Berufsschule BBS 1 Technik  in Kaiserslautern. Der Unterricht ist in fachlichen Lernfeldern eingeteilt. Mit dem im letzten Jahr eingeführten System des „Selbst Organisiertem Lernen“ (SOL), erarbeiten wir uns die Ergebnisse des Unterrichts in Gruppenarbeit. So lernen wir Eigenverantwortung und im Team zu arbeiten.

Lehrjahr 1: Technischer Produktdesigner bei RECARO Automotive Seating

Lehrjahr 1: Technischer Produktdesigner

Lehrjahr 1: Technischer Produktdesigner

Am 01.09.2015 haben Nils Schlemmer und Josuar Rieser eine Ausbildung zum Technischen Produktdesigner bei RECARO Automotive Seating in Kaiserslautern begonnen. Hier kannst Du ihre ersten Wochen bei uns im Interview nachlesen.

Warum hast Du dich für eine Ausbildung bei RECARO Automotive Seating entschlossen?
Josuar: RECARO Automotive Seating ist in meiner Stadt das größte Unternehmen, welches die Ausbildung zum Technischen Produktdesigner anbietet. Da ich schon immer an Automobilen interessiert bin und mich auch mit dem Produkt „Autositz“ identifizieren kann, war es für mich schnell klar hier eine Ausbildung zu beginnen.

Nils: Mein Bruder arbeitet auch bei RECARO Automotive Seating, daher kenne ich das Unternehmen schon von ihm. Das hier auch mein Wunschberuf ausgebildet wird, kam mir dann sehr gelegen.

Was gefällt Dir an dem Ausbildungsberuf Technischer Produktdesigner?
Nils: Beim Zeichnen und Konstruieren von verschiedenen Sitzen gefällt mir gut, dass  man hautnah dabei ist, wenn Neuheiten entstehen.

Josuar: Mir gefällt sehr gut, dass ich meine Kreativität einsetzen kann und dabei auch lerne, Ideen aus dem Kopf auf Papier zu bringen und dann auf verschiedene Materialien umzusetzen. Außerdem sind die Ausbildung sowie auch der Beruf sehr vielfältig und es wird nie langweilig.

Lehrjahr 1: Technischer Produktdesigner

Lehrjahr 1: Technischer Produktdesigner

Was hast Du bis jetzt bei RECARO Automotive Seating erlebt?
Nils: Ich bin noch nicht lange bei RECARO Automotive Seating, habe aber schon einiges erlebt. Empfangen wurde ich gleich durch viele freundliche Kollegen. Zu unserem Jubiläums Sommerfest war ich auch eingeladen und konnte so viele Kollegen und die anderen Azubis besser kennenlernen. Einen gemeinsamen Ausflug zur IAA nach Frankfurt haben wir Azubis im September unternommen, wodurch wir uns noch besser kennenlernten.

Ausbildung bei RECARO Automotive Seating – Technischer Produktdesigner/-innen

Ausbildung bei RECARO Automotive Seating – Technische Produktdesigner/-innen

Ausbildung bei RECARO Automotive Seating – Technische Produktdesigner/-innen

Kreativität und Räumliches Denken sind Deine Stärken? Dann haben wir genau die richtige Ausbildung für Dich! RECARO Automotive Seating in Kaiserslautern bildet jedes Jahr Technische Produktdesigner/-innen aus. Deine Ausbildung beginnt jeweils am 01.09. des Jahres und geht dann 3,5 Jahre im dualen System. Bei guten schulischen und betrieblichen Leistung kannst Du diese Ausbildungsdauer auf 3 Jahre verkürzen.

Unsere Einsatzfelder in der Ausbildung sind hauptsächlich die Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung. Dort lernen wir 3D-CAD-Datensätze und technische Dokumentationen zu erstellen, wie Werk- und Hilfsstoffe den branchenspezifischen Normen zugeordnet werden, wie man Arbeitsergebnisse präsentiert und Arbeitsabläufe plant und organisiert. Du siehst, diese Ausbildung ist ganz schön vielfältig und spannend. Langweilig wird es bei uns nie.

Zur Berufsschule gehen wir auf die BBS Technik 1 in Kaiserslautern. Die Unterrichtstage wechseln sich ab. In der ersten Woche haben wir einen Tag Schule und in der darauffolgenden Woche dann zwei Tage Unterricht. Unser Theoriewissen bekommen wir nicht in Schulfächern vermittelt, sondern durch Lernfelder. Jedes Lernfeld behandelt dabei ein spezielles Thema, wie zum Beispiel: „Auswirkung ausgewählter Fertigungsverfahren auf die Bauteilekonstruktion“ oder „3D-Datensätze unter Berücksichtigung von Fügeverfahren und Montagetechniken erstellen“.

Für Deine Ausbildung bei uns solltest Du Freude am Entwerfen und Konstruieren von Produkten und technischen Erzeugnissen haben, auch technische Zusammenhänge sollten Dich interessieren und Du solltest gute Englischkenntnisse vorweisen.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann bewerbe Dich jetzt für eine offene Ausbildungsstelle bei uns. Deine Bewerbung kannst du entweder per Post an

RECARO Automotive Seating
Personalabteilung Herr Wallé-Lenz
Hertelsbrunnenring 2
67657 Kaiserslautern

oder per Mail an stephan.wallelenz@jci.com schicken. Dein Ansprechpartner ist unser Ausbilder Herr Stephan Wallé-Lenz.

Lehrjahr 3: Bachelor of Engineering bei RECARO Automotive Seating

Lehrjahr 3: Bachelor of Engineering

Lehrjahr 3: Bachelor of Engineering

Drei Jahre sind vergangen seit André Rudig, Jannik Schmalenberger, Luca Wiesener und Andreas Müller ihr duales Studium bei RECARO Automotive Seating in Kaiserslautern begonnen haben. Den Wechsel zwischen Uni-Leben und Arbeitswelt haben die vier schon verinnerlicht. Nun geht es in die heiße Phase mit der Bachelorarbeit. Außerdem erzählt Philipp Rittmann von RECARO Automotive Seating aus Kirchheim wie seine Zukunft aussieht und was Thema seiner Bachelorarbeit war.

Wie sieht Deine Zukunft Bei RECARO Automotive Seating aus?
Philipp: Seit Abschluss meiner Bachelorarbeit arbeite ich als Design Engineer in der Entwicklungsabteilung. Die Aufgabe des Design Engineers besteht darin, neue Sitzkomponenten für Kundenprojekte oder eigene Produkte zu entwickeln. Dabei werden aus den von den Designern erstellten Konzepten mit Hilfe von CAD-Software Modelle konstruiert, die in der Praxis umgesetzt werden können. Neben der Mitarbeit in aktuellen Projekten betreue ich die weitere Umsetzung des, während meiner Bachelorarbeit entstanden Konzepts, zur Komfortoptimierung eines Produktes.

Jannik: Ich habe eine Stelle als Design Engineer in der Vorentwicklung, im Technischen Zentrum Kaiserslautern erhalten. Dort habe ich am 01.10.15 begonnen zu arbeiten. Ich freue mich auf darauf, neue Erfahrungen zu sammeln und nach Beendigung des Studiums nun ins Berufsleben einzusteigen.

Wie läuft Dein letztes Jahr ab?
Luca: Ich werde zunächst bis Mitte April 2016 meine letzten beiden Theoriesemester an der DHBW in Mannheim absolvieren. Danach werde ich bis Ende September 2016 im Technischen Zentrum in Kaiserslautern in einer der Entwicklungsabteilungen arbeiten.

André: Das 3. Jahr und somit auch das letzte Studienjahr, mit einer doppelten Theoriephase an der Dualen Hochschule in Mannheim. Eine doppelte Theoriephase bedeutet 6 Monate Vorlesungen und Studentenalltag, was sehr viel Spaß, aber gegen Ende der Phasen auch Lernstress mit sich bringt. Der Studentenalltag wird dann von einer doppelten Praxisphase abgelöst. Während der ersten Praxisphase muss, wie in den vorangehenden Praxisphasen, ein Praxisbericht verfasst werden. Diese Praxisphase wird oftmals auch schon zur Vorbereitung auf die folgende Bachelorarbeit verwendet. Welche dann in der 2. Praxisphase erfolgt. Thematisch wurde von mir ein gesamtes Projekt, der Bau einer Prüfvorrichtung zum Testen von Lock-Modulen auf ihre Lebensdauer, behandelt. Dieses umfangreiche Projekt hat schon während meiner 4. Praxisphase begonnen und wurde während der 5. Praxisphase und der Bachelorarbeit fortgesetzt. Das gesamte Projekt wurde in der Abteilung Versuch in Kaiserslautern durchgeführt.

Lehrjahr 3: Bachelor of Engineering

Lehrjahr 3: Bachelor of Engineering

Wie läuft/lief Deine Bachelorarbeit ab?
Jannik: Die Phase der Bachelorarbeit beginnt im Zeitraum des 5. Praxissemesters. Jeweils ein Betreuer von der Dualen Hochschule wie auch ein Betreuer von RECARO Automotive Seating bewerten die Arbeit. Dazu findet während des Zeitraums der Bachelorarbeit ein Treffen mit den Betreuern im Betrieb statt. Dabei kann dem Betreuer der DHBW das Thema genauer erklärt und bereits getätigte Aufgaben gezeigt werden. Ist die Bachelorarbeit schließlich verfasst und abgegeben ist der letzte Schritt des Studiums getan.

Philipp: Das Thema der Bachelorarbeit wird von RECARO Automotive Seating gestellt. Bei der Aufgabe handelt es sich um ein kleines, eigenständiges Projekt in der Entwicklungsabteilung. Thema meiner Bachelorarbeit war, den Komfort einer RECARO Rennschale für Profirennfahrer zu optimieren. Dazu war es zuerst notwendig, die Komfortanforderungen der Fahrer zu ermitteln. Anschließend habe ich ein optimiertes Polsterkonzept für die Rennschale entwickelt und im CAD konstruiert. In unserem Musterbau wurde dann ein erster Prototyp meines Konzepts erstellt, sodass das Konzept getestet werden konnte. Wichtig bei der Bachelorarbeit ist, der Hochschule zu zeigen, dass man selbstständig und „ingenieurmäßig“ arbeiten kann. Dazu wird eine ca. 70 Seiten umfassende Dokumentation der Bachelorarbeit erstellt.

Lehrjahr 2: Bachelor of Engineering bei RECARO Automotive Seating

Lehrjahr 2: Bachelor of Engineering

Lehrjahr 2: Bachelor of Engineering

Christian Janneck, Nico Kneis und Marvin Tappert befinden sich im zweiten Lehrjahr des dualen Studiengangs Bachelor of Engineering, in Kaiserslautern. Die drei erzählen Dir, wie ihr erstes Jahr bei RECARO Automotive Seating abgelaufen ist, was ihnen gefallen hat und was auf Dich zukommt, wenn Du Dich für dieses duale Studium entscheidest:

Was hast Du in einem Jahr bei RECARO Automotive Seating erlebt?
Marvin: Ich habe bisher viele positive Erfahrungen gesammelt, viele interessante Dinge an der Uni gelernt und konnte die Theorie in der Praxis im Bereich der Konstruktion umsetzen.

Christian: In einem Jahr bei RECARO Automotive Seating in Kaiserslautern habe ich nähere Einblicke in die Abteilungen Konstruktion, Versuch und Technische Berechnung bekommen. Außerdem war ich an unserem Standort in Rockenhausen und habe die Metallverarbeitung, die Qualitätssicherung, den Werkzeugbau und Messraum kennengelernt. Viel Spaß hatte ich auch mit den anderen Azubis bei verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten wie zum Beispiel ein Sommerfest, eine Weihnachtsfeier und ein Weihnachtsstand.

Wie lief Dein erstes Jahr des Studiums ab?
Nico: Ich habe im Vorpraktikum Einblicke in die Produktion bekommen und in viele praktische Dinge wie Schweißen oder Schmieden. An der DHBW habe ich im 2. Semestern ebenfalls viele nützliche Dinge gelernt, die ich in meinem Praxissemster anwenden konnte. Die zweite Prüfungsphase war anstrengend, aber machbar. Im Betrieb habe ich in einer Abteilung nette Arbeitskollegen angetroffen und bereits einige Aufgaben erledigen können.

Christian: In einem zwei monatigen Vorpraktikum lernten wir Grundlagen des technischen Zeichnens, CAD-Software und wie wichtig es ist Normen zu beachten. Im Anschluss ging ich zu Beginn der Ausbildung mit allen Azubis des ersten Lehrjahrs für zwei Monate nach Rockenhausen und lernte Grundlagen der Metallverarbeitung kennen und bekam auch die Produktion unserer Produkte gezeigt. Dann kam das Unileben an der DHBW in Mannheim. Im ersten Semester wurden drei Klausuren geschrieben, welche nicht sehr schwer sind. Am Ende des zweiten Semesters sollte man allerdings schon vorab gelernt haben, da einen sonst die Klausuren erschlagen. Jetzt bin ich wieder im Betrieb und in der Abteilung Konstruktion tätig. Hier bekomme ich eine Aufgabe, die ich bearbeite und darüber einen 20 seitigen Bericht für die Uni schreiben werde.

Was hat Dir bis jetzt am besten gefallen?
Marvin: Die praxisnahe Theorie, die an der Uni gelehrt wird. Des Weiteren herrscht ein sehr angenehmes und gutes Klima in der Firma, bei dem es viel Spaß macht zu arbeiten.

Nico: Bis jetzt haben mir die Semester an der DHBW am besten gefallen, da ich dort viele Sachen lerne, die ich dann im Unternehmen anwenden kann. An meiner Zeit im Betrieb hat mir sehr gefallen, dass ich auch ohne große Kenntnisse mitarbeiten konnte und die netten Mitarbeiter, welche mich unterstützt haben und mir bei Fragen gerne geholfen haben.

Lehrjahr 2: Bachelor of Engineering

Lehrjahr 2: Bachelor of Engineering

Lehrjahr 2: Bachelor of Engineering

Lehrjahr 2: Bachelor of Engineering